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Sind Forschung und Entwicklung ohne Reißleine und Rückwärtsgang verantwortbar?

Von Karsten vom Bruch.

Wissenschaftler und Ingenieure haben die Menschheit mit ihrer Begeisterung und ihrem Können weit vorangebracht und grundlegend verändert. Ihr Erkenntnisgewinn ist atemberaubend und faszinierend. Viele von uns sind in der Lage, technisches Wissen anzuwenden und zum Wohle der Menschheit zu nutzen, auch wenn wir es uns eigentlich gar nicht richtig vorstellen können. Magnetismus, Gravitation und die Relativitätstheorie sind solche Themen, die kaum jemand bis ins Detail erklären kann, und trotzdem lassen sie sich technisch berechnen und nutzen. Ohne sie gäbe es keine Elektrizität, keine GPS Navigation und keine Atomkraftwerke. Die positiven Aspekte dieses Wissens sind unbestritten.

Aber wie steht es um die Risiken?
Der Geist, der Wissenschaftler und Ingenieure zu solchen Höchstleitungen anspornt und treibt, ist erforderlich, um auch zunächst unerreichbar erscheinende Herausforderungen anzunehmen. Dem Ingenieur ist bekanntlich nichts zu schwör, und der Slogan “Nichts ist unmöglich” erscheint uns heute nicht absurd. So weit, so gut.

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Heute sind wir im Alltag von unzähligen Dingen umgeben, die auf einem unglaublichen Wissensschatz basieren. Das macht uns Mut für weitere Herausforderungen, deren Beherrschung uns nur als eine Frage der Zeit erscheint. Die vielen technischen Erfolge scheinen das zu bestätigen. Und genau darin liegt auch eine existenzbedrohende Gefahr.

Viele Menschen halten zum Beispiel heute ein Leben ohne Mobiltelefone für nicht mehr lebenswert. Ein Weg zurück scheint undenkbar. Doch wenn wir zwanzig Jahre zurückblicken, war dann das Leben für uns weniger lebenswert? Kann es nicht sein, dass wir heute auch damit nur eine weitere angenehme Droge mit massiven Entzugserscheinungen konsumieren, die uns vor zwanzig Jahren noch nicht einmal gefehlt hat?

Ich habe schon oft mit Ingenieuren diskutiert, deren oberstes Ziel es war, neben wirtschaftlichem Erfolg und Karrierechancen vor allem herausfordernde Aufgaben zu haben. Heute können oder dürfen viele schlaue Köpfe nur noch in Projekten, Teilprojekten und technisch anspruchsvollen Detaillösungen denken. Der Gesamtzusammenhang oder das große Ziel wird zur Nebensache. Die Verantwortung für das eigene Tun und die Verwendung der eigenen Schöpfungen lastet auf anderen Schultern. Man wird nur an der Erreichung der von außen vorgegebenen Ziele gemessen. Die Ziele selbst werden kaum hinterfragt.

Ich fürchte, dass Wissenschaftler und Ingenieure sich an ihren eigenen Fähigkeiten, Visionen und Erfolgen nur allzu leicht berauschen. Keiner will mit seinen Erfolgen hinter dem anderen zurückstehen. Das ist nachvollziehbar und wohl auch notwendig, um nicht zu früh das Handtuch zu werfen. Und es scheint erforderlich, um auf einem Markt mit rasanten technischen Umbrüchen wirtschaftlich bestehen zu können.
Aber es senkt eindeutig auch die Kritikfähigkeit und -bereitschaft gegenüber dem eigenen Handeln. Eigene Zweifel werden ausgeblendet, denn mit angezogener Handbremse kann man nur schwer entwickeln. Und wo ich aus Verantwortungsbewusstsein bremse, gibt die Konkurrenz Gas und überholt mich.

Und auch die Gesellschaft ist nur allzu sehr bereit, die Segnungen der Technik kritiklos und mit offenen Armen anzunehmen und sich darin einzurichten. Dabei ersetzt der Fortschritt das bisherige Lebensmodell, anstatt es zu ergänzen. Auch hier entstehen komfortable Abhängigkeiten, die keine Rückfallebene mehr kennen. Wir genießen den Komfort computergesteuerter Zentralheizungssysteme, drohen aber bei einem längeren Stromausfall zu erfrieren, auch wenn das Erdgas in der Leitung und das Heizöl im Tank ist. Einen Holzofen haben nur noch wenige, und er ist heute eher ein Luxusgut. Das ist nur ein einfaches Beispiel. Aber so oder so ähnlich verstricken wir uns immer mehr in Abhängigkeiten und der Weg zurück ist nicht mehr nur eine reine Komfortfrage, sondern viel zu oft eine geradezu existenzielle.

Das ist gefährlich, denn es schneidet unseren Gesellschaften den Rückweg ab, falls sich der Fortschritt in einer Richtung als Sackgasse erweist. Bremse und Rückwärtsgang, ohne die kein Auto verkäuflich wäre, sind in unseren technikgläubigen Gesellschaften aber leider kaum vorgesehen. Und doch würde man keinem Autofahrer, der Bremse und Rückwärtsgang zur Verringerung der Geschwindigkeit oder zum Wenden benutzt, Unfähigkeit unterstellen. Hier halten wir ein solches Verhalten für vernünftig und angemessen. Als Gesellschaft erscheint es uns, zumal in einer globalisierten Welt, unmöglich und weltfremd.

Technologische Sackgassen sind heute zahlreich und unbestritten, und wir wissen oftmals sehr gut darüber Bescheid. Fragen von Gerechtigkeit und Ressourcennutzung stellen sich täglich: Rohstoffe sind endlich und unser Lebensstandard nicht weltweit realisierbar. Aber wir haben die Brücken hinter uns abgebrochen. Die technischen Brücken, aber oft auch die in unseren Köpfen. Womit wir früher glücklich sein konnten, erscheint uns heute undenkbar. Und so suchen wir die Lösungen in komplizierter Technik, wo sie eigentlich in unseren eigenen Köpfen und Herzen zu finden wären.

Ingenieure suchen immer verzweifelter nach technischen Lösungen für eigentlich psychologische Probleme. Das kann nur in den seltensten Fällen funktionieren – ja es kann uns sogar den Blick auf das Naheliegende verstellen. Und in unserer Ratlosigkeit sind wir immer mehr bereit, immer größere Risiken einzugehen, weil uns ein Innehalten oder gar ein Schritt zurück inzwischen als ein noch größeres Risiko erscheint. Dafür werden wir zu Weltmeistern im Verdrängen von Realitäten und Notwendigkeiten. Weltweit.

Ohne die Reißleine im Kopf der Forschenden und die Option, das technisch Machbare auch zu unterlassen, wenn die Folgen unabsehbar oder inakzeptabel werden, mutiert der Zugewinn an technischem Wissen zwangsläufig irgendwann vom Segen zum Fluch.

Wir Ingenieure und technischen Experten müssen uns viel mehr auf diese Diskussionen einlassen und lernen, unsere ganz persönlichen Zweifel ernst zu nehmen, sie mutig zu äußern und in konkrete Entscheidungen zu überführen. Wir tragen Verantwortung für die Geister, die wir rufen, denn wir sind es noch am ehesten, die begreifen, was wir hier tun und welche Folgen es haben kann. Wissen ohne Weitsicht und Weisheit wird immer gefährlicher.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass zur Ausbildung von Wissenschaftlern und Ingenieuren zwingend auch eine ethische Grundausbildung gehört. Und es muss jedem einzelnen auch klar sein, welche Möglichkeiten und Verpflichtungen er hat, wenn er Fehlentwicklungen oder unvertretbare Risiken bemerkt. Kaum einer weiß, an wen er sich wenden kann oder muss, und welche Konsequenzen das für ihn selbst haben kann. Aber das gehört zur Verantwortung einer intellektuellen Elite mit dazu.

Spätestens wenn eine Technologie ein Risiko beinhaltet, das unter keinen Umständen ein vollständiges Versagen erlaubt, muss man als Ingenieur die Finger davon lassen. Wer als Ingenieur dem Glauben oder der Hoffnung erliegt, man könne alle Eventualitäten vollständig vorausahnen und beherrschen, der ist nach meiner Überzeugung grundsätzlich nicht geeignet, diesen Beruf auszuüben.

Denn es ist diese Hybris, die uns Technologien wie die Kernkraft beschert hat, die nicht nur die Unfehlbarkeit von Planern, Bedienern und Technik voraussetzt, sondern auch die von hunderten von folgenden Generationen, die von der Materie weder Ahnung noch Vorteile haben werden.

Und der Glaube oder auch nur die vage Hoffnung, man könne es alles schon irgendwie und irgendwann richten, wie bei atomaren Endlagern, und man könne diese Technik deshalb maßlos ausbauen, um unsere Komfortträume zu erfüllen, hat uns in eine, für viele bereits heute tödliche Sackgasse geführt. Was wir heute an Radioaktivität in unsere Umwelt entlassen, wird nach menschlichen Maßstäben nicht mehr weniger.

Dabei übersehen wir heute vielleicht ein ähnlich gelagertes Feld. Die Gentechnik. Mit einer ähnlich naiven Unbekümmertheit wie in den Anfängen der Nukleartechnologie, als man noch von atomar betriebenen Autos und Flugzeugen träumte, werden uns heute die Segnungen der Gentechnik besungen und sie findet bereits Einzug in unser Saatgut.

Die Folgen sind auch hier unabsehbar. Aber im Gegensatz zur Radioaktivität, die man auch nicht mehr einsammeln kann, wenn sie erst einmal freigesetzt wurde, vermehren sich solche Gene auch noch von selbst. Während wir also bei der Kernenergie zumindest theoretisch irgendwann die Notbremse ziehen und aussteigen können, vermehren sich bei der Gentechnik, bildlich gesprochen, die Reaktoren von alleine.

Wenn heute Politiker behaupten, kein Mensch habe sich bis zum 11.03.2011 vorstellen können, dass die theoretische Größe des Restrisikos tatsächlich einmal Realität werden könnte, dann fühle ich mich, gemeinsam mit vielen Millionen anderen Menschen, massiv verhöhnt. Ich bin heute 42 Jahre alt, und ich habe bereits in der Grundschule dieses Thema mit meinem Schulleiter im Unterricht diskutiert.
Ich konnte es mir seit damals sehr wohl vorstellen.

Unsere Bundeskanzlerin hat Quantenphysik studiert und in theoretischer Chemie promoviert. Trotzdem konnte sie sich angeblich das Restrisiko als Realität bis Fukushima – und trotz Tschernobyl – nicht vorstellen. Damit ist auch sie für beide Jobs, Politikerin und Wissenschaftlerin, nicht geeignet. Ebenso wenig wie viele andere Politiker und Fachleute, die sich heute genau so äußern.

Und damit komme ich zu meiner ganz persönlichen Antwort auf die von mir in der Überschrift gestellte Frage.

Ohne Reißleine und Rückwärtsgang im Kopf sind eigentlich weder Forschung noch Entwicklung ethisch verantwortbar. Eine Risikoabschätzung muss immer auch die Möglichkeit beinhalten, von technischen Möglichkeiten Abstand nehmen zu können.

Und damit sehe ich mich überhaupt nicht als Technikfeind, sondern als Menschenfreund. Ich lehne Technologien ab, die Menschenopfer wie in Tschernobyl und jetzt in Fukushima in solchem Ausmaß und für lange Zeit notwendig machen. Wer mit Grausen auf die Menschenopfer der Inka und Azteken schaut, der sollte spätestens jetzt sehr nachdenklich werden.

Die gute Nachricht ist: Jeder von uns hat es selbst in der Hand, gut zu prüfen, woran er arbeitet, wem er sein Wissen zur Verfügung stellt und wie weit er bereit ist zu gehen.

Das wäre schon mal ein erster, gewaltig großer Schritt.


*Karsten vom Bruch ist Diplom-Ingenieur und arbeitet bei Robert Bosch in Stuttgart.
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7 Kommentare zu „Sind Forschung und Entwicklung ohne Reißleine und Rückwärtsgang verantwortbar?“

  • Wolfgang Baur | 23. März 2011 um 16:17

    Obwohl selbst nicht Ingenieur oder Wissenschaftler, finde ich die angestoßene Diskussion die eigene Verantwortung von Ingenieuren/Wissenschaflter sehr wichtig.
    Nicht so pauschal zustimmen möchte ich, dass es „jeder von uns es selbst in der Hand (hat)… woran er arbeitet, wem er sein Wissen zur Verfügung stellt und wie weit er bereit ist zu gehen“. Denn dies beachtet zu wenig, dass auch die große Mehrheit der Ingenieure und Wissenschaftlicher ihre Brötchen verdienen muss und in der Regel relativ wenig Einfluss auf die großen Entscheidungen hat.
    Überhaupt habe ich die Kritik, dass die Frage, warum in vielen Ländern eine so riskante Atompolitik gegen die große Mehrheit der Bevölkerung und vieler Experten und Sachkundiger nicht von der politischen Ökonomie her untersucht wird. Es ist doch hinlänglich bekannt, dass die Verlängerung der Laufzeiten der alten, abgeschriebenen AKWs durch die Bundesregierung riesige Extragewinne für die Betreiber-Konzerne bringt. Diese sind es auch, die mit ihrer kriminellen Desinformationspolitik dafür sorgen, dass insbes. in Japan größere Teile der Bevölkerung die AKWs bislang akzeptiert haben. Die Atompolitik ist deshalb für mich nicht das Ergebnis einer „Gesellschaft… (die) nur allzu bereit (ist), die Segnung der Technik kritiklos und offenen Armen anzunehmen und sich darin einzurichten“. Richtig ist vielmehr, dass die Kluft zwischen einer Politik, die sich immer mehr als Dienstleister der großen Konzerne und Banken sieht und den Interessen der großen Mehrheit der Menschen immer weiter auseinandergeht.
    Bleibt die Frage, was Ingenieure/Wissenschaftler vor allem tun können? Hier bin ich der Meinung, dass sie mit ihrem Wissen beitragen können, die Folgen von Wissenschaft und Technik im Interesse der Maximierung von Profiten breit bekannt zu machen. Des weiteren sollten sie sich am Widerstand sichtbar als Wissenschaftler beteiligen, was unterstreicht: hier geht es nicht um technische Fragen, sondern um die politische Entscheidung – Profite vor Menschen oder umgekehrt. Das ist der Weg, damit Wissenschafter ein oft noch vorhandene Prägung überwinden, in der technisch-wissenschaftlichen Welt zu verharren, statt sich mehr in die gesellschaftlich stattfindende Auseinandersetzung um die politischen Entscheidungen, aber auch um die Zukunftsdebatte zu beteiligen.

      (Zitieren)

    • Karsten vom Bruch | 25. März 2011 um 11:20

      Hallo Wolfgang.

      Zunächst mal vielen Dank für deinen Kommentar.
      Natürlich ist es nicht ganz einfach, als “kleiner” Ingenieur eigene Entscheidungen zu treffen und natürlich müssen wir damit unsere Brötchen verdienen. Da widerspreche ich dir überhaupt nicht, es geht mir selbst ja auch so. Nur sollten wir es nicht bei dieser Erkenntnis belassen und uns einfach damit abfinden. Denn eigentlich sollte es besser anders sein. Und eigenen Einfluss kann ich nur dann ausüben, wenn ich das zumindest möchte. Wenn ich noch nicht mal diesen Wunsch habe, dann passiert auch garantiert nichts. Und manchmal verändert sich auch etwas, wenn nur genügend Leute den Mut haben ihre Zweifel ernst zu nehmen und auch zu äußern. Das ist für mich ein wenig so wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.
      Natürlich haben Politik und Wirtschaft einen großen Anteil an vielen falschen Entwicklungen. Aber ich möchte schon die Frage stellen, warum diejenigen, die etwas anderes gestalten wollen, sich nicht durchsetzen können.
      Schließlich gibt es die ja auch. Und da kommt dann wieder die Verantwortung jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft zum Tragen. Nur wenn wir uns selber zuständig fühlen, sind wir auch bereit zu den notwendigen Konsequenzen. Und das hört beim Wechsel des Stromanbieters und fair gehandeltem Kaffee noch lange nicht auf. Nur wenn wir viele werden, können Spinner zu Trendsettern werden…

      Natürlich habe ich in meinem Beitrag noch keine abschließenden Antworten. Und er kann ja auch nur der Auftakt und ein erster Denkanstoß zu einer sehr schwierigen Diskussion sein. Zumindest das scheint gelungen.
      Eine sinnvolle Entwicklung fängt immer mit den richtigen Fragen an. Und die Lösung sollte dann zu diesen Fragen passen, und nicht umgekehrt.

      Ich bin gespannt auf weitere Diskussionen.

      Karsten vom Bruch

        (Zitieren)

  • Arndt | 23. März 2011 um 22:32

    Das Facebook Gefaellt mir Button Plugin waere toll. Oder habe ich es nicht gefunden?

      (Zitieren)

    • Andreas | 25. März 2011 um 10:43

      Hallo,
      der Empfehlen-Button ist oben rechts unter der Überschrift.

        (Zitieren)

  • Franz-Josef | 28. März 2011 um 12:48

    Wolfgang Baur:
    ….
    Bleibt die Frage, was Ingenieure/Wissenschaftler vor allem tun können? Hier bin ich der Meinung, dass sie mit ihrem Wissen beitragen können, die Folgen von Wissenschaft und Technik im Interesse der Maximierung von Profiten breit bekannt zu machen.
    ….

    Bericht im Deutschlandfunk, es ist ein paar Jahre her,
    Thema: Genmanipulierte Pflanzen

    Wenn man in diese wohl sehr anspruchsvolle Materie einsteigt und es studiert hat man beruflich nur eine einzige Chance, und das ist bei Monsanto und anderen entsprechenden Firmen.

    Wer soll jetzt entsprechendes Wissen und Kritik für die Allgemeinheit verständlich verbreiten?

    Aber doch wohl nicht diejenigen, die damit den Ast, auf dem sie sitzen, absägen?
    … die dann in dieser Sparte als persona non grata wohl nie mehr eine entsprechende Arbeitsstelle bekommen können?

    Man hörte übrigens im gleichen Bericht wahre Schauer”märchen” aus Indien, in denen den Bauern bei der Anpflanzung von genmanipulierter Baumwolle beste Profite versprochen wurden. Das Endergebnis war der Suicid etlicher Betroffener…

    Wie sagte ein Bekannter vor etlichen Jahren, seines Zeichens promovierender Assistent an einem Maschinenbaulehrstuhl: Es ist sinnvoll, dass alle Ingenieure wenigstens ein Semester Philosophie hören.

    Ich traf den Herrn jahrelang später bei irgendeinem meeting, er arbeitete in der Rüstungsindustrie, eine der sichersten Sparten für Arbeitnehmer, die wir in Deutschland haben.

    (Ob er selbst Philosophievorlesungen gehört und verstanden hat, wage ich heute zu bezweifeln)

    Nachdenkliche Grüße
    Franz-Josef

      (Zitieren)

  • Werner Ries | 15. Februar 2020 um 14:22

    Das wäre ein wahrer Fortschritt, die Industrie und vor allem Politik Darsteller sollten vollumfänglich haftbar für ihre offensichtliche Kurzsichtigkeit, Unfähigkeit oder Korruption sein, die Schaden verursacht!

      (Zitieren)

    • Franz-Josef | 16. Februar 2020 um 00:44

      Wir, das komplette deutsche Volk, sind jahrelang von einem ganzen Industriezweig belogen worden!

      Und warten vergeblich darauf, dass auch nur einer der Hauptverantwortlichen lange Urlaub auf Staatskosten mit gesiebter Luft macht?

      Zu einem beSCHEUERten Poltiker frage ich mich aktuell, war der wirklich so dumm, oder hat er sich auch von den oben Genannten unfreiwillig an der Nase herumführen lassen!

      In beiden Fällen wäre eine Haftung zumindest in den Augen der Wähler/Steuerzahler sicherlich sinnvoll.

        (Zitieren)

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